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NEXPAPER

Tresore

Wer sieht was, mit drei Rechten statt einer Tabelle.

In nexpaper liegt jedes Dokument in einem Tresor. Jede Person hat einen eigenen, den erst einmal nur sie sieht, und für alles, was mehreren gehört, gibt es gemeinsame. Wer in einem Tresor lesen, bearbeiten oder verwalten darf, legt man mit einem Klick fest. Einzelne Dokumente gehen darüber hinaus an Personen oder per Link an Leute ohne Konto.

Jede Person hat einen eigenen Tresor

Er entsteht mit dem Konto und heißt „Mein Tresor“. Lena legt ihre Steuerunterlagen und Arztrechnungen dort ab, Tom seine, und Greta, Lenas Mutter, hat mit ihrem Konto ihren eigenen. Niemand sonst sieht, was darin liegt, solange die Person ihn nicht teilt. Auch der Betreiber nicht, der die Instanz eingerichtet hat.

Immer Verwalter

Im eigenen Tresor hat die Person automatisch das Recht „Verwalten“. Sie kann ihn teilen, mit wem sie will, und jedes Recht wieder entziehen.

Zunächst nur für dich

Ein neuer Tresor ist erst einmal still. Was darin liegt, taucht bei keiner anderen Person im Archiv, in der Suche oder in einer Zahl auf.

Hierhin gehen deine Uploads

Ab Werk landet alles, was du hochlädst, im eigenen Tresor. Unter „Mein Konto“, „Hochladen“ wählst du einen anderen Tresor als Ziel, und Regeln dürfen danach umlegen.

Gemeinsame Tresore für alles, was mehreren gehört

Haushalt, Auto, Ferienwohnung, ein kleiner Betrieb: Dafür legt der Betreiber unter „Tresore“ mit „Gemeinsamen Tresor anlegen“ einen Tresor an, gibt ihm einen Namen und ein Symbol und vergibt die Rechte. Im Beispiel heißt der erste „Zuhause“.

Lena, Tom und Greta im Tresor „Zuhause“

Lena verwaltet „Zuhause“. Tom darf bearbeiten, also hochladen, ablegen und Felder ändern. Greta darf nur lesen. Sie sieht die Versicherungspolice und den Mietvertrag, kann aber nichts verändern. Jede Person sieht in der Liste, welches Recht sie in welchem Tresor hat.

  • Symbole: Person, Haus, Auto, Sonne, Ordner oder Aktentasche. Das Symbol hilft in der Liste, mehr nicht.
  • Mitglieder: Bis zu 500 je Tresor, und bis zu 200 Tresore je Server.
  • Verlassen: Ein Mitglied kann einen gemeinsamen Tresor von sich aus verlassen. Wer ihn verwaltet, kann ihn löschen, und die Dokumente gehen dabei in einen anderen Tresor.
Tresore
Die Seite „Tresore“ mit den Karten „Mein Tresor“, „Tom“ (der persönliche Tresor von Tom, für Lena zum Lesen), „Zuhause“ und „Ferienwohnung“, jeweils mit den Mitgliedern und ihren Rechten Lesen, Bearbeiten oder Verwalten, darunter „Einzeln mit dir geteilt“ und „Offene Links nach außen“.
Lenas Tresor und der gemeinsame Tresor „Zuhause“.

Lesen, Bearbeiten, Verwalten

Mehr Stufen gibt es nicht, und das ist Absicht. Jede baut auf der davor auf, und ein Tresor hat immer mindestens eine Person, die ihn verwaltet.

RechtWas die Person darf
LesenAnsehen, suchen und herunterladen. Dazu Notizen an Dokumenten schreiben.
BearbeitenDazu hochladen, ablegen, Felder ändern, Seiten bearbeiten, verschieben und in den Papierkorb legen.
VerwaltenDazu teilen, Rechte vergeben, Regeln anlegen, Ordnung machen und den Tresor löschen.

Die Rechte werden bei jeder Anfrage auf dem Server geprüft, in der Abfrage selbst. Was jemand nicht sehen darf, antwortet wie nicht vorhanden. Auch die Zahlen in Filtern und in der Suche verraten nichts über Tresore, die jemand nicht sieht.

Jeder Tresor hat seinen eigenen Eingang

Neues wartet in dem Tresor, in den es gehört. Der Eingang zeigt dir alle Eingänge der Tresore, in denen du ablegen darfst, mit dem Tresor und dem Absender der Datei bei jedem Eintrag. Wer in einem Tresor nur lesen darf, sieht dessen Eingang nicht.

In einem gemeinsamen Tresor sehen alle, die bearbeiten dürfen, dasselbe. Legt Tom einen Brief ab, ist er auch für Lena abgelegt.

Regeln gehören ebenfalls zum Tresor. Wer ihn verwaltet, legt sie an, zum Beispiel „Alles von den Stadtwerken Wiesental ist eine Rechnung“. Eine Regel legt ein Dokument aber nur in einen Tresor, in den die hochladende Person ablegen darf, und nie in den persönlichen Tresor eines anderen.

Eingang und Regeln

Ein einzelnes Dokument weitergeben

Manchmal soll jemand nur einen Brief sehen und nicht den ganzen Tresor. Dann teilst du das einzelne Dokument.

Mit einer Person hier

Am Dokument wählst du „Teilen“, dann „Mit Personen hier“ und eine Person. Als Recht gibst du „Lesen“ oder „Bearbeiten“, nie „Verwalten“. Das darf, wer das Dokument besitzt oder den Tresor verwaltet. Bei der anderen Person steht es unter „Einzeln mit dir geteilt“, ohne dass sie den Tresor sieht, und „Nicht mehr teilen“ nimmt es wieder weg.

Auf der Seite „Tresore“ siehst du auf einen Blick, was einzeln mit dir geteilt ist und welche Links nach außen noch offen sind.

Teilen
Der Teilen-Dialog eines Dokuments: links „Mit Personen hier“ mit Tom und dem Recht Lesen, rechts „Per Link nach außen“ mit einem schon angelegten Link und den Feldern „Für wen“, „Gültig bis“ und „Herunterladen erlauben“.
Teilen mit einer Person und per Link nach außen.

Ein ZIP statt vieler Links

Soll der Steuerberater nicht ein Dokument, sondern ein ganzes Jahr bekommen, ist ein Export der bessere Weg. Im Archiv wählst du „Exportieren“, den Zeitraum und die Tresore, und nexpaper packt ein ZIP. Auf Wunsch gibst du es als Link frei, den der Steuerberater ohne Konto öffnet.

Nur, was du wirklich sehen darfst

Ein Export enthält nur Dokumente aus Tresoren, die du selbst sehen darfst. Endet dein Zugang zu einem davon, endet auch der Link. Im ZIP liegen die durchsuchbaren PDFs, auf Wunsch die Originale und die E-Rechnungen als XML, dazu eine Liste als CSV. Ein Export im DATEV-Format ist nicht dabei.

Das Packen läuft im Hintergrund. Du bekommst Bescheid, wenn es fertig ist, und ein Export bleibt sieben Tage liegen.

Exportieren
Der Dialog „Exportieren“ mit Zeitraum von und bis, den Tresoren als Schaltflächen und den Kästchen für den Inhalt (durchsuchbare PDFs, Originale, Liste als CSV, E-Rechnungen als XML), rechts die Vorschau mit Zahl der Dokumente, Größe, Summe der Beträge und dem Aufbau des ZIP.
Der Export für den Steuerberater.

Man sieht, was geschehen ist

Jedes Dokument führt einen Verlauf. Er nennt, wer wann was getan hat: angelegt, gelesen, vorgeschlagen, geändert, verschoben, geteilt, als Link geöffnet, gelöscht, zurückgeholt. Die Inhalte stehen nicht darin, nur die Tatsache.

Das klärt Fragen, bevor sie Streit werden: Wer hat die Rechnung verschoben? Wann hat das Steuerbüro den Link geöffnet? Jede Person, die das Dokument sehen darf, sieht den Verlauf.

Was „persönlich“ heißt, und was nicht

Ein persönlicher Tresor heißt, dass nexpaper ihn niemand anderem zeigt, auch nicht dem Betreiber in der App. So steht es auch in der App selbst.

Was es nicht heißt: Die Dokumente sind auf dem Server nicht verschlüsselt. Sie liegen als lesbare Dateien in einem Ordner, damit sie dir auch ohne nexpaper gehören. Wer den Server selbst verwaltet, kann sie dort sehen. Das gilt auch für den erkannten Text und den Suchindex in der Datenbank.

Wem das nicht genügt, schützt den Datenträger des Servers, etwa mit einer verschlüsselten Platte. Das ist Sache dessen, der den Server betreibt. nexpaper selbst verschlüsselt nur seine eigenen Geheimnisse, zum Beispiel das Passwort des Postfachs oder den Schlüssel der KI.

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